Palü, Palü…

„Palü“, das weiß Wikipedia, ist auf das lateinische „palus“ zurückzuführen, was Sumpf bedeutet. Kann man sich vorstellen, denn vor Zeiten war dieser Ort ein echter Sündenpfuhl. Davon erzählen die Separees im Obergeschoss ihre schlüpfrige Geschichte Heute gastieren schwäbische Kabarettisten hier und es geht, soweit ich das beurteilen insgesamt gesittet zu.

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Prinzipal Andreas klärt auf.:“Palü“ ist eine eigene Benamung, die die Findungskomission vor Jahren entdeckte. „Palais der Lüste“ klang zu schwülstig, aber die Abkürzung ging: Pa Lü.

1919 wurde der Saal in dieser Form erbaut und vormals war die „Pfeifende Wirtin Rica Corell“ hier die Chefin einer Brettl-Bühne, auf der auch Zarah Leander gastiert hat. Zwanzig Jahre ist die Veranstaltungsreihe alt.

Ich gastiere zum soundsovielten Mal auf dieser hübschen Kleinkunstbühne in Seckenheim bei Mannheim. Das riesige Anwesen heißt Badischer Hof, aber hier in der Gegend (Suebenheim, Laufenburg) sind seit Jahrhunderten die sogenannten Neckarschwaben ansässig. Das merkt man. Das Publikum ist geradezu überschwänglich

„Palü“ passt gut, denn mein erster eigener Film hieß „Weiße Hölle Piz Palü“, allerdings in der Kohlhepp-Kurz-Fassung und nicht in der von Leni Riefenstahl. Und hier zeige ich am morgigen Sonntag auch den Hämmerle-Film „Canale Grande“. Mit Live-Perfomance mit Andrew Zbik. Es gibt noch ein paar Karten und hier ist der Trailer.

 

 

 

 

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